18. Oktober 2013

uve hilft den Betrieben bei der Optimierung der Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Ein kommunaler Entsorgungsbetrieb aus Schleswig-Holstein hat die uve GmbH für Managementberatung beauftragt, die bestehende Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb zu überprüfen und zu optimieren.

Obwohl der Arbeits- und Gesundheitsschutz beim kommunalen Entsorgungsbetrieb geregelt ist, treten in der täglichen Praxis häufig Unstimmigkeiten auf. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen der ansässigen Fachkraft für Arbeitssicherheit, den Führungskräften und den Beschäftigten gestaltet sich zum Teil schwierig. Diese Unstimmigkeiten drücken sich vor allem in der Frage aus, was konkret im Sinne einer Unterstützung der Fachkraft für Arbeitssicherheit zu erwarten ist:

Wie sieht die Hilfe einer Fachkraft für Arbeitssicherheit beispielsweise ganz konkret bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes aus?
Muss die Fachkraft für Arbeitssicherheit die Gefährdungsbeurteilung erstellen oder reicht es aus, wenn sie beratend tätig ist?
In welchem Zeitraum muss die Fachkraft für Arbeitssicherheit ihre Aufgaben erledigen?
Welche Zeitanteile sind jeweils für welche Aufgabe zu veranschlagen?

Warum tauchen die Probleme in der Zusammenarbeit im Arbeits- und Gesundheitsschutz auf?

Das Problem liegt darin, dass es unterschiedliche Auffassungen gibt, wie die Aufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz ausgeführt werden. Dies geht oft zu Leiden des Unternehmens, da geforderte Leistungen nicht im gewünschten Maße erbracht werden.

Zwar sind die Aufgaben der Fachkräfte für Arbeitssicherheit im § 6 des Arbeitssicherheitsgesetzes geregelt. Hierin wird beschrieben, dass die Fachkräfte für Arbeitssicherheit die Aufgabe haben, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung sowie in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen. Das Gesetz führt jedoch nicht weiter aus, in welcher Form, Tiefe und Gestaltung diese Unterstützung auszusehen hat. Hier wird dem Arbeitgeber aber auch der Fachkraft für Arbeitssicherheit ein breiter Raum für Interpretation gewährt.

Dieser Freiraum ist jedoch nicht unendlich. Durch die Regelungen der DGUV Vorschrift II werden hier Grenzen gezogen. Es bleiben aber wesentliche Aspekte, die in unterschiedliche Richtungen ausgelegt werden können. Das führt zu den beschriebenen Unstimmigkeiten bei der Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb.

uve zeigt Lösungswege für eine optimierte Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb.

Gemeinsam mit dem kommunalen Entsorgungsbetrieb verfolgen wir mit diesem Vorhaben das Ziel, die Belastbarkeit der Neuorganisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes unter den tatsächlichen Gegebenheiten des Entsorgungsbetriebes zu überprüfen. Darüber hinaus bringen wir die unterschiedlichen Anforderungen und Ansprüche der Akteure und der Fachkraft für Arbeitssicherheit miteinander in Einklang.

Als Gesamtergebnis des Vorhabens stehen dem Entsorgungsbetrieb nachvollziehbare, belastbare und praxistaugliche Regelungen für eine optimale und konfliktarme Zusammenarbeit der Fachkraft für Arbeitssicherheit untereinander und mit den betrieblichen Akteuren, zur Aufrechterhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, zur Verfügung.
Gern unterstützen wir auch Sie bei der Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in Ihrem Betrieb. Sprechen Sie uns einfach an.

Frank Verheyen

Frank Verheyen

Managementsysteme und Organisationsuntersuchung

+49 30 31582-551
+49 30 31582-400

f.verheyen@uve.de

Weiterführende Informationen zum Thema “Arbeits- und Gesundheitsschutz”:

» Arbeitssicherheit & Gesundheitsmanagement

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