9. Januar 2013

In der aktuellen Ausgabe der VKS News (Dezember 2012 /Januar 2013) sind zwei Artikel, an denen die uve GmbH für Managementberatung mitgewirkt hat, veröffentlicht worden. Zum einem beschäftigen wir uns mit dem Thema „Langzeitkonten – eine Lösung für Vorruhestand, Überstundenabbau und Personalentwicklung – Verbundvorhaben des Landesvorstands Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland“. Zum anderen wird im Artikel „Stresstest rechtssichere Organisation – Was hat der Test betrieblich bewirkt?“ aufgezeigt, welche Ergebnisse bei den teilnehmenden Betrieben mit dem Stresstest rechtssichere Organisation erzielt wurden. Der Test deckt rechtliche Lücken im Betrieb auf und gibt Empfehlungen, wie der Betrieb handeln sollte, um sich rechtsicher aufzustellen.

Langzeitkonten – eine Lösung für Vorruhestand, Überstundenabbau und Personalentwicklung – Verbundvorhaben des Landesvorstands Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Flexi-II-Gesetzes eine Reihe von Möglichkeiten eröffnet, um die Finanzierung von Freistellungsphasen aber auch Regelungen für den Vorruhestand passgenau zu gestalten. Als wichtigstes Element ist der Aufbau von Wertguthaben auf Langzeitkonten vorgesehen. Hier werden Ansprüche aus dem Beschäftigungsverhältnis realisiert, wie z.B. angefallene und nicht bis zum Jahresende abbaubare Überstunden oder nicht genommener Resturlaub, der ansonsten verfallen würde. Auf die Langzeitkonten können Zeitbestandteile aber auch aus Entgeltbestandteile eingebracht werden.

Warum ein Verbundvorhaben?

Der Landesvorstand Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland hat beschlossen, für die Mitgliedsbetriebe ein Verbundvorhaben „Langzeitkonten“ zu starten. Denn der Verbund ermöglicht den teilnehmenden Betrieben, sich überbetrieblich jederzeit auf kurzem Wege unter Kollegen auszutauschen. Darüber hinaus werden bessere Konditionen bei den Banken und Versicherungen als echte Meinungsbildner und Vorreiter in der Branche der kommunalen Wirtschaft erzielt.

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„Stresstest rechtssichere Organisation – Was hat der Test betrieblich bewirkt?“

Die Mitarbeiter und die Organisation haften je nach Situation unterschiedlich im Falle eines Schadenseintritts bzw. eines Unfalls. Ein Verschulden der Beteiligten kann dabei vornehmlich bei Nichteinhaltung derjenigen Sorgfaltspflichten vorliegen, welche sich insbesondere aus den Regelwerken für die Arbeitssicherheit oder aber etwaigen einzuhaltenden Genehmigungsauflagen ergeben. Diese Pflichten sind untrennbar mit der Gesamtverantwortung für die Organisation der Aufgabenerfüllung verbunden.

Aus diesen Gründen hat der Betrieb AWM Münster beschlossen, sich dem Stresstest rechtssichere Organisation zu unterziehen. Dabei wurde die interne betriebliche Sicherheitsorganisation im Interesse einer Vermeidung von Schadens- und der damit einhergehenden Haftungsrisiken auf den Prüfstand gestellt. Bei erkannten Mängeln konnte AWM Münster die erforderlichen Anpassungen vornehmen.

Aus den Ergebnissen des Stresstests rechtssichere Organisation lässt sich feststellen, dass die Notwendigkeit der Einhaltung der betrieblichen Vorgaben mit ihrer aktiven Umsetzung und Überwachung in der betrieblichen Praxis einhergeht. Dazu bedarf es der Einsicht und der aktiven Teilnahme der Mitarbeiter und Führungskräfte auf allen Ebenen. Deren Bewusstsein für die innerbetriebliche Sicherheit konnte durch den Stresstest geschult werden.

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Ansprechpartner:

Dr. Hamid Saberi

Dr. Hamid Saberi

Geschäftsführer

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